Errichtung einer Trockensteinmauer im Schulgarten

Veröffentlichungsdatum25.04.2026Lesedauer2 MinutenKategorienVolksschule
Eine Gruppe von Menschen, die für ein Foto posiert

Im Rahmen des Klimaschulenprojekts „Gemeinsam gestalten! Unsere Region! Unsere Zukunft!“ wurde im Garten der Volksschule St. Oswald ein besonderes Vorhaben umgesetzt: Gemeinsam mit SchülerInnen der HLUW entstand unter der fachlichen Leitung von Peter Böhm eine Trockensteinmauer, die sowohl gestalterische als auch ökologische Funktionen erfüllt.

Die Mauer wurde von den SchülerInnen eigenständig geplant und errichtet. Dabei konnten sie ihr praktisches Wissen im Bereich nachhaltiges Bauen anwenden und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen in der Umsetzung eines realen Projekts sammeln. Für die Volksschule bedeutet das neue Element eine deutliche Aufwertung des Außenbereichs: Der Garten wurde nicht nur optisch ansprechend gestaltet, sondern auch um eine zusätzliche Spiel- und Entdeckungsmöglichkeit für die Kinder erweitert.

Besonders hervorzuheben ist der ökologische Mehrwert der Trockensteinmauer. Durch ihre Bauweise ohne Beton entstehen zahlreiche kleine Hohlräume, die als Lebensraum für verschiedene Tierarten wie Insekten, Spinnen oder Eidechsen dienen. Damit leistet das Projekt einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität und macht Nachhaltigkeit für die SchülerInnen direkt erlebbar.

Statement Peter Böhm (Projektleiter HLUW): „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch Zusammenarbeit zwischen Schulen praxisnahe Bildungsinitiativen entstehen können, die sowohl ökologische als auch pädagogische Ziele vereinen. Die neue Trockensteinmauer ist somit nicht nur ein gestalterisches Element, sondern ein lebendiger Lernort für Natur, Umwelt und nachhaltiges Handeln.“

Statement Beate Wimmer-Foramitti (Schulleiterin VS): „Wir haben eine riesige Freude über die Steinmauer und freuen uns sehr, dass wir jetzt ein weiteres schönes Plätzchen für die Kinder im Schulgarten geschaffen haben. Danke an alle, die das ermöglicht haben!“

Statement Jasmin Kerschbaumer (KEM-ManagerIn): „Solche Projekte zeigen wie wichtig die KEM Südliches Waldviertel ist. Danke an die Gemeinde St. Oswald für die Unterstützung bei der Vorbereitung und auch an Anton Schuster für die Baggerarbeiten“ 

Das Klimaschulenprojekt „Gemeinsam gestalten! Unsere Region! Unsere Zukunft!“ wurde von der KEM Südliches Waldviertel unter der Leitung von Jasmin Kerschbaumer initiiert und wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschulen“ gefördert. Gemeinsam mit den beiden Volksschulen St. Oswald und Nöchling nehmen die Sportmittelschule und die HLUW Yspertal am Projekt teil.

(Pressebericht von Kurt Leonhardsberger -  KEM)

Eine Gruppe von Menschen, die in ein Loch mit Steinen graben

Eine Gruppe von Menschen, die an einer Felswand arbeiten

Eine Gruppe von Menschen, die um einen Steinhaufen steht

Eine Person, die in der Erde gräbt

Eine Steinmauer in einem Erdbereich

Ein kleiner Teich in einem Garten

Herzlichen Dank an Gemeinderätin Barbara Leonhardsberger für die Bepflanzung der Steinmauer, bei der auch die Kinder der 1. Schulstufe tatkräftig mithelfen durften. 

Eine Gruppe von Kindern, die in einem Garten pflanzen

Eine Gruppe von Kindern, die in einem Erdbereich stehen

Eine Gruppe von Menschen, die Pflanzen in die Erde pflanzen

Eine Gruppe von Kindern, die für ein Foto posieren

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.