Wasserversorgungsanlage St.Oswald

Veröffentlichungsdatum27.07.2026Lesedauer2 MinutenKategorienGemeindenews
Erfolgreiche Tiefbohrung beim Schopf

Eine sichere Versorgung mit ausreichend Trinkwasser war der Gemeinde St.Oswald immer ein großes Anliegen.

  • Zur Geschichte:

Die Planung der Wasserversorgungsanlage St.Oswald erfolgte bereits im Jahre 1911. In den Jahren 1912 und 1913 wurden die Quellen beim Anwesen Bergreithsteiner gefaßt, eine Transportleitung mit einer Länge von mehreren Hundert Metern verlegt und ein Reservoir mit einem INhalt von 30 m³ errichtet. Ursprünglich wurden 29 Häusern angeschlossen.

Eine Gruppe von Männern, die für ein Foto posieren

Quelle:Topothek St.Oswald

Obmänner der Wasserversorgungseinrichtung waren Dir. Neunlinger, Anton Schuster, Josef Schwarzl, Gemeindearzt Dr. Herbert Puchstein, Johann Pöcksteiner. Als Wasserwart war lange Zeit Johann Langthaler tätig.

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und im besonderen wegen der starken Bautätigkeit und des vermehrten Wasserbedarfes sah sich die "Wasserwerksgenossenschaft St.Oswald" außerstande, die Wasserversorgung weiterhin abzusichern. 

1968 kam es daher zur Auflösung der Genossenschaft, deren Einrichtungen übwernahm die Gemeinde. Im selben Jahr wurden im Bereich der "Hauswiesen" zwei Quellen von den Wirtschaftsbesitzern Leonhartsberger-Dorf und Grabner-Kuglberg angekauft und gefaßt. In der Folge ist eine neue Transportleitung bis zur bestehenden Wasserleitung im Bereich "Edelholz" verlegt worden. Dazu kamen zwei Wasserbehälter mit insgesamt 140 m³.

Wegen des zunehmenden Wassermangels im Bereic h Lembach, Fünfling und Fell hat die Gemeinde entschlossen, diese Gebiete ebenfalls an die Ortswasserleitung anzuschließen. Deshalb hat man auf den "Hauswiesen" von den Wirtschaftsbesitzern Haider zwei Quellen, von Zeitlhofer-Dorf eine Quelle und von Grabner-Kuglberg eine Quelle angekauft, gefaßt und in die Transportleitung eingebunden.

Um die Wasserbereitstellung von den Hydranten längere Zeit sicherzustellen, wurde eine Notwasserleitung bis in das Reservoir verlegt. Da in der trockenen Jahreszeit immer noch Wassermangel bestand, hat die Gemeinde auf der "Bäckerleitn" eine Tiefbohrungbis in eine Tiefe von 53 m vorgenommen. Bei dieser Bohrung wurden vier Quellen erschlossen. Nach dieser Tiefbohrung verlegte man eine Ringleitung vom Hochbehälter bis Zirnwald neu. Die jährlich durchgeführte Wasseruntersuchung bei allen Quellen bescheinigt beste Trinkwasserqualität (z. B. Nitrat 5,1 mg/l).

Quelle: Nochilinga Heimatbuch

Erfolgreiche Tiefbohrung beim Schopf

Eine Collage von Männern, die in einem Hof arbeiten

Eine Gruppe von Bildern von Männern

Eine Gruppe von Männern, die vor einem Rednerpult stehen

Fotos von Leo Baumberger

Eine Zeitung mit einer Gruppe von Männern


  • Aktuell:

Mehr als 240 Haushalte werden derzeit aus acht Quellen und drei Tiefbohrungen über 360 m³ Behältern ausreichend mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgt.